Heilfasten – ein Erfahrungsbericht

Als ich mich das erste Mal mit dem Heilfasten beschäftigt habe, da habe ich gedacht, das geht ja gar nicht. Keine feste Nahrung? Never! Wieder eine Diätform? Auf JoJo-Effekte habe ich wahrlich keine Lust mehr. Die Enttäuschung über den Ausgang anderer Diäten ist mir zu gut in Erinnerung. Oh je – viel Trinken – mehr als zwei Liter am Tag. Schaffe ich im Moment nicht. Dann die ganze Arbeit, dabei Erstfasten? Nein! Meinen Urlaub dafür opfern? Nein! Außerdem liegen in der Fastenzeit die ganzen Geburtstage der Familie und das traditionelle Kloatsheeten.

Über ein Jahr lang habe ich mich mit meinen Gründen, warum es nicht klappt, wieso ich mit dem Heilfasten nicht beginne will, beschäftigt. Nach und nach habe ich meine „Es geht nicht Punkte“ bearbeitet. Meine innere Haltung von dem „Nein“ zu einem „Ja“ entwickelt.

Zunächst habe ich angefangen, meinen Wasserkonsum auf drei Liter pro Tag zu steigern. Nachdem es mir nach ca 4 Monaten selbstverständlich war, diese Trinkmenge an Wasser (stilles Wasser) zu mir zu nehmen, habe ich mir den Beginn des Fastens herausgesucht. Meinen Kaffeekonsum habe ich auf auf max. zwei Tassen pro Tag reduziert. Ebenso habe ich angefangen, nach dem „Schlank im Schlaf“-Prinzip zu essen. Die ersten Erfolge habe ich mit Freude bemerkt – der Gewichtsanstieg war gebremst, mein Gewicht ist konstant geblieben. Diese Erfahrung war wirklich toll.

Für das Heilfasten las ich entsprechende Literatur. Nahm mir eine Angst, meinem Körper nicht zu schaden, wenn ich keine feste Nahrung aufnehme. Alleine wollte ich nicht fasten und habe mich einer Fastengruppe mit erfahrenen FasterInnen angeschlossen. Ich nahm mir drei Wochen Urlaub. Zwei Wochen waren Erholung und Vorbereitung (Lesen der Literatur, Klärung meiner Fragen). Unter professioneller Leitung meiner Heilpraktikerin begann  mein „5 Tage-Fasten“.  

Es war eine Zeit voller Überraschungen für mich. Zum einen haben mir die abendlichen Gespräche und Rituale mit den Mitfastern sehr geholfen. Das körperliche Wohlbefinden und die geistige Frische stiegen von Tag zu Tag an. Die Beschwerden wie z.B. Kopfschmerzen, hielten sich in Grenzen und waren sehr gut zu verarbeiten. Das Trinken hatte daran einen großen Anteil. Das Kochen der Gemüsebrühe war unproblematisch. Selbst ein Grilleinsatz – ich habe Fleisch beim Handballabschluss gegrillt, war klasse. Der Duft des gebratenen Fleisches lecker und das Verlangen nach einem Biss in das Fleisch nicht vorhanden. Ein Grund ist m.E. auch die o.a. innere Haltung gewesen, es läuft alles unproblematisch. Mein körperliches und geistiges Wohlbefinden stieg durch die Abnahme des Körperumfangs und –gewichtes weiter an.

Jetzt sind vier Wochen vorbei. Mein Gewicht hat den Stand nach dem Fastenbrechen. Weitere Änderungen im Ernährungsverhalten habe ich vorgenommen. Beispielsweise mag ich nach dem Fasten keinen Kaffee mehr und trinke Teesorten wie Melisse oder Fenchel lieber. Auch habe ich meine Sportzeiten erhöht – ich gehe mit einem anderen Bewusstsein zu mir und meinem Körper um – ich tue mir Gutes.

Im Oktober plane ich eine Fastenwoche während der Arbeitszeit. Die Erfahrungen der MitfasterInnen motivieren mich dazu. Hierzu gilt es die wenigen Vorbereitungen zu treffen. Auch mental, denn das Umfeld wird mit Überraschung und eine Portion (für mich verständlichen) Unverständnis reagieren z.B. Wieso tust du dir das an? Nichts Essen – geht doch nicht!

Auf Grund meiner Erfahrungen empfehle ich interessierten Personen folgendes Vorgehen:

  1. Informieren Sie sich umfassend, was Heilfasten bedeutet, wie das Vorgehen während der Fastenzeit ist.
  2. Stellen Sie bereits einige Zeit vor Fastenbeginn die Ernährung um (3 Liter Wasser/Tee am Tag); veränderte Nahrungsaufnahme an Speisen  – aber keine Diät.
  3. Schließen Sie sich als Erstfaster einer Fastengruppe an; partizipieren Sie von den Erfahrungen. Sollte dieses nicht möglich sein, wenden Sie sich regelmäßig z.B. alle zwei Tage an einen Arzt oder Komplementärmediziner.
  4. Machen Sie im Vorfeld zum Fasten tägliche Spaziergänge von ca. 30 Minuten.
  5. Gehen Sie mit einer positiven inneren Haltung an das Fasten – z.B. das Fasten tut mir gut und verläuft bestens.
  6. Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe. Als Erstfaster auch vor den Fastentagen.
  7. Freuen Sie sich darüber, was Sie während der Tage und insgesamt beim Fasten erreicht haben – Loben Sie sich auch selber. Tun Sie sich etwas Gutes z.B. den Körper morgens bürsten oder nach der Dusche den Körper mit einem Aromaöl einreiben.
  8. Nehmen Sie sich fest vor, das Fasten zu schaffen und es abzuschließen.
  9. Teilen Sie sich ihrer Familie mit; nehmen Sie an den gemeinsamen Mahlzeiten mit flüssiger Nahrung teil.
  10.  Lassen Sie sich von Ihrem Umfeld nicht negativ beeinflussen. Glauben Sie an sich und Ihren Erfolg.

Ich bin ein Fan des Fastens geworden. Ich wünsche Ihnen eine gute Fastenzeit, wann immer Sie diese im Jahr vornehmen wollen.

Herzliche Grüße
Ihr

Matthias Herbst

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Frohe Weihnachten und mein Geschenk für Sie

Liebe BlogleserInnen,

ich freue mich über Ihr Interesse an meinem Blog. Schön, dass Sie sich die Zeit nehmen, vielen Dank fürs Lesen. Ich wünsche Ihnen ein frohes und fröhliches Weihnachtsfest 2011. Ich wünsche Ihnen an diesem Weihnachtswochenende Ruhe und Entspannung bei besinnlichen Gesprächen. Vielleicht haben Sie Zeit und blicken auf das Jahr zurück:

Was hat Ihnen gefallen? Was ist gut zu verändern? Was soll beibehalten werden?

Ich habe zu Weihnachten ein besonderes Geschenk für Sie. Ich schenke Ihnen eine kostenlose Anwendung Neuro Mind Change. Stimmen wir uns einfach ab, wann es Ihnen passt. Sie können sich auf fördernde Momente freuen, ich freue mich auf Sie!

Frohe Weihnachten

Ihr

Matthias Herbst

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Interview zum neurobiologischen Ansatz

Gehirn des MenschenDie Journalistin Sandra Joachim-Meyer findet den neurobiologischen Ansatz interessant und hat ein Interview mit mir geführt.

Den Text können Sie hier aufrufen:

Interview_bigpath_2011

Vielen Dank für Ihr Interesse. Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme, damit auch Sie Ihren Hormoncocktail zum persönlichen Wohlergehen und Leistungsstärke mixen können.

Die Rezeptur verrate ich Ihnen gerne.

Herzliche Grüße

Matthias Herbst

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Seminare und Weiterbildungen, die fordern & fördern & die Unternehmensbilanz verändern

Was wollen Sie in beruflichen und privaten Lebenssituationen erreichen?

Was können Sie tun, um in den Beziehungen zu Vorgesetzten, Kollegen, Kunden und zum/zur LebenspartnerIn glücklich und authentisch zu sein?

Die Antworten zu diesen Fragen und noch mehr, erhalten Sie in den Seminaren und Anwendungen 2012. Mit Freude, Liebe und auf Basis meiner Erfahrungen, sind die Themen zur Beziehungsgestaltung, Kommunikation und persönlicher Leistungsstärke zusammengeführt.

Erleben Sie es, was hinter der Philosophie: Die innere Haltung entscheidet über die Wirksamkeit und den Erfolg meines Tuns steht.

Potenziale heben, Stärken stärken & Impulse zur Veränderung von Lebenssituationen erhalten – das ist mein Angebot für Sie! Nutzen Sie diese Möglichkeiten, um Ihr persönliches Wohlergehen und Ihre Leistungsstärke zu erhöhen. Denn so können Sie die heutigen Anforderungen in unserer Gesellschaft besser umsetzen.

Bauen Sie auf die Rezeptur aus Erfahrung, neurobiologischen Ansätzen und Persönlichkeit, die ich für Sie bereithalte.

Ich freue mich auf Ihr Interesse. Die Angebote können Sie hier aufrufen:

bigpath Semninare & Anwendungen 2012

Herzliche Grüße

Ihr

Matthias Herbst

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Buchempfehlung – Der Außenauftritt Ihres Unternehmens

In seinem Buch – Der Außenauftritt Ihres Unternehmens – gibt der Autor Hubert Baumann, kurz, prägnand und humorvoll interessante sowie
auch wertvolle Tipps. Ich selber habe seinen Hinweis “zum sauberen Firmenwagen” schnell beachtet. Nicht, dass ich mit einem dreckigen Wagen zum Kunden fahre – jedoch der Impuls zur Außendarstellung meines Unternehmens fand ich hilfreich. Ich bin sicher, Sie bekommen durch das Lesen dieses Buches wertorientierte Tipps, die die Investition in das Buch rechtfertigen. Mit vielen Schmunzlern und
Lachen habe ich die Informationen und den schnell leserlichen Stoff aufgenommen.

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Auszug aus “Der träumende Delphin”

Auf den letzten Seiten des Buches von Sergio Bambaren gefallen mir folgende Auszüge:

“Daniel Alexander Delphin führte ein langes, schönes Leben. Er hörst nicht auf, zu reisen und neue Welten zu entdecken, in unbekannte Riffs zu surfen und jeden Sonnenuntergang von neuem zu bestaunen, das Leben voll auszuschöpfen und dabei immer weiter zu träumen…

…Doch dieselben Delphine, die ihn Jahre zuvor verleugnet hatten, weil er gegen das Gesetz des Schwarms verstieß, akzeptieren sein Schicksal nun. In ihren Herzen war die Idee des Traumes herangereift, und Sie wußten, dass es auch ihnen eines Tages gelingen würde, ihre Träume wahr werden zu lassen…”

Ich interpretiere in diese Worte folgendes:

Die Träume müssen keine Träume bleiben. Nach dem Motto – aus Gedanken werden Worte, aus Worte werden Taten, lässt sich vieles (alles) Realisieren, was dem Menschen wichtig ist. In Beziehung und Kommunikation zu den Mitmenschen, können die persönlichen Ziele erreicht werden. Auf eine kurz- und/oder langfristige Unterstützung der Mitmenschen ist zu rechenen, wenn diese in ihrem Herz berührt sind.

Was verbinden Sie mit den Worten aus dem Buch?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

Herzliche Grüße

Matthias Herbst

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Dankbarkeit – ein notwendiges Übel?

„Die tägliche Übung der Dankbarkeit ist einer der Wege, auf denen Ihr Reichtum zu Ihnen kommen wird“ 
Zitat Wallace Wattles (1860-1911)

„Danke“ zu sagen, lernte ich von meinen Eltern und Wegbegleitern. „Danke“ zu sagen für Wünsche, Geschenke, Nähe, Gespräche, Freundschaften und Begegnungen lernte ich im Verlauf meines Lebens. Heute fällt mir häufiger auf, dass das Wort „Danke“ erst nach dem Gedanken und/oder den Worten „Was habe ich davon,…“ folgt – wenn überhaupt.

Ist „Danke sagen“ scheinbar out?

Merken Sie auch in Ihren Begegnungen/Situationen mit den Menschen, wo Sie wirkliche Dankbarkeit erhalten. Die Dankbarkeit von Herzen kommt, vielleicht mit einem Strahlen in den Augen oder einem herzerfrischenden Lächeln verbunden ist? Was passiert dann bei Ihnen? Sie geben gerne und freuen sich über die Dankbarkeit und werden Menschen mit diesem Verhalten auch gerne wieder etwas von Ihnen aus geben oder schenken. Teilen Sie diese Hypothese?
Geben Sie Menschen etwas, von denen Sie keine gute Reaktion zurückbekommen haben? Meine Hypothese: Vermutlich werden Sie den Menschen, mit diesem Verhalten, weniger kontaktieren wollen oder wieder etwas geben/schenken.

Wann haben Sie das letzte Mal „Danke“ gesagt und Situationen, Gespräche, Gaben nicht als Selbstverständlichkeit behandelt?

Nach meinem Verständnis bedeute das Zitat von Wallace Wattles – Reichtum jeglicher Art (finanziell, materiell oder beziehungsinduziert) werden wir erhalten, wenn wir täglich unsere Dankbarkeit für die aktuelle Lebenssituation zeigen.

Dankbarkeit ist ein hohes Gut in der Beziehung zwischen den Menschen. Danke zu sagen, Dankbarkeit zu zeigen, für das was da ist, für das was in der Zukunft da ist, bringt Freude, Gesundheit, Reichtum und vieles vieles mehr. Der Glaube daran, sowie das Vertrauen auf
den Eintritt, sind hierfür elementar.

Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre Zeit und dem Lesen dieses Blogeintrags.

Herzliche Grüße

Matthias Herbst

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